Die COVID-19-Pandemie hat in der Geschäftsreisebranche dazu geführt, dass Prioritäten neu gesetzt wurden. Der führende Geschäftsreiseanbieter BCD Travel hat die Trends identifiziert, die 2022 für Travel Manager und Reisende von Bedeutung sein werden.

„Angesichts der neuen COVID-Varianten ist nicht klar, wann Geschäftsreisen wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen werde. Aber es ist höchste Zeit, dass Unternehmen darüber nachdenken, wie sie ihre Geschäftsreiseprogramme zukunftsfähig machen können. Zu den entscheidenden Aufgaben der Travel Manager gehört, den Wert von Geschäftsreisen zu messen, Resultate dieser Reisen zu demonstrieren und internen Stakeholdern zu zeigen, dass sie sich lohnen. Der Schlüssel liegt nicht einfach darin, die Reiseausgaben zu reduzieren, sondern die Effektivität von Reisen im Hinblick auf die Erreichung der Unternehmensziele zu erhöhen“, sagt Jorge Cruz, Executive Vice President Global Sales & Marketing bei BCD Travel.

Die Trends sind im aktuellen Business Travel Trends for 2022 zusammengestellt:

Der Wert von Geschäftsreisen ändert sich: Firmenreiseprogramme müssen an die von der Pandemie hervorgerufenen neuen Arbeitsweisen angepasst werden u.a. auch, um die richtige Balance zwischen virtuellen und persönlichen Treffen zu finden.

Umweltverträgliches Reisen gewinnt an Zugkraft: Nicht erst die UN-Klimakonferenz COP26 2021 rückte Klimawandel und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt des weltweiten Interesses. Unternehmen setzen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und Travel Manager suchen nach Möglichkeiten, den CO2-Fußabdruck ihres Geschäftsreiseprogramms zu verringern.

Neue Erwartungen der Arbeitnehmer erfordern veränderte Richtlinien: Die Zeiten starrer Beschäftigungspolitik für Büroangestellte sind vorbei. Unternehmen müssen ihre Arbeitsplatzpolitik an die Bedürfnisse digitaler Nomaden und hybrider Arbeitnehmer anpassen und sie fest in ihre Agenda in Sachen People Risk Management integrieren.

People Risk Management geht über Geschäftsreisen hinaus: Vorausschauende Unternehmen gehen von Travel Risk Management zu People Risk Management über. Sie erkennen, dass es nicht mehr nur darum geht, die Sicherheit ihrer Reisenden, sondern aller Mitarbeiter zu gewährleisten, egal wo sie sich aufhalten.

Ein breiteres Spektrum an Risiken muss berücksichtigt werden: Wenn die Reisetätigkeit wieder zunimmt ist es wichtig, auch andere Risiken auf dem Radar zu haben, denen Travel Manager und ihre Reisenden ausgesetzt sein können. Dazu gehören z. B. extreme Wetterereignisse, Terrorismus, wirtschaftliche Risiken und Angriffe auf die Cybersicherheit.

Grundlegende Cybersicherheit ist unerlässlich: Cyberbedrohungen nehmen weiter zu, ebenso wie ihre potenziellen Auswirkungen. Oftmals sind Mitarbeiter die Schwachstelle. Daher ist es sehr empfehlenswert, Reisende angemessen zu schulen und die richtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn sie eine Geschäftsreise antreten.

Die Globalisierung nimmt ab: Politische Unruhen, veränderte Verbraucherwerte und -kosten sowie Lieferkettenprobleme zwingen zum Umdenken. Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, ihre Produktion wieder näher an den Ort des Verbrauchs zu rücken.

FinTech im Fokus: Eine Umfrage von BCD unter Einkäufern von Geschäftsreisen hat ergeben, dass Payment und Expense zu den größten Problemen beim Management von Geschäftsreisen gehören. Die Einführung von FinTech-basierten Lösungen kann dazu beitragen, Zahlungen, den Rechnungsabgleich und das Rechnungsmanagement von Geschäftsreisen zu vereinfachen, zu digitalisieren und zu automatisieren.

Foto: BCD Travel

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Kategorien: Messebau

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„Angesichts der neuen COVID-Varianten ist nicht klar, wann Geschäftsreisen wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen werde. Aber es ist höchste Zeit, dass Unternehmen darüber nachdenken, wie sie ihre Geschäftsreiseprogramme zukunftsfähig machen können. Zu den entscheidenden Aufgaben der Travel Manager gehört, den Wert von Geschäftsreisen zu messen, Resultate dieser Reisen zu demonstrieren und internen Stakeholdern zu zeigen, dass sie sich lohnen. Der Schlüssel liegt nicht einfach darin, die Reiseausgaben zu reduzieren, sondern die Effektivität von Reisen im Hinblick auf die Erreichung der Unternehmensziele zu erhöhen“, sagt Jorge Cruz, Executive Vice President Global Sales & Marketing bei BCD Travel.

Die Trends sind im aktuellen Business Travel Trends for 2022 zusammengestellt:

Der Wert von Geschäftsreisen ändert sich: Firmenreiseprogramme müssen an die von der Pandemie hervorgerufenen neuen Arbeitsweisen angepasst werden u.a. auch, um die richtige Balance zwischen virtuellen und persönlichen Treffen zu finden.

Umweltverträgliches Reisen gewinnt an Zugkraft: Nicht erst die UN-Klimakonferenz COP26 2021 rückte Klimawandel und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt des weltweiten Interesses. Unternehmen setzen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und Travel Manager suchen nach Möglichkeiten, den CO2-Fußabdruck ihres Geschäftsreiseprogramms zu verringern.

Neue Erwartungen der Arbeitnehmer erfordern veränderte Richtlinien: Die Zeiten starrer Beschäftigungspolitik für Büroangestellte sind vorbei. Unternehmen müssen ihre Arbeitsplatzpolitik an die Bedürfnisse digitaler Nomaden und hybrider Arbeitnehmer anpassen und sie fest in ihre Agenda in Sachen People Risk Management integrieren.

People Risk Management geht über Geschäftsreisen hinaus: Vorausschauende Unternehmen gehen von Travel Risk Management zu People Risk Management über. Sie erkennen, dass es nicht mehr nur darum geht, die Sicherheit ihrer Reisenden, sondern aller Mitarbeiter zu gewährleisten, egal wo sie sich aufhalten.

Ein breiteres Spektrum an Risiken muss berücksichtigt werden: Wenn die Reisetätigkeit wieder zunimmt ist es wichtig, auch andere Risiken auf dem Radar zu haben, denen Travel Manager und ihre Reisenden ausgesetzt sein können. Dazu gehören z. B. extreme Wetterereignisse, Terrorismus, wirtschaftliche Risiken und Angriffe auf die Cybersicherheit.

Grundlegende Cybersicherheit ist unerlässlich: Cyberbedrohungen nehmen weiter zu, ebenso wie ihre potenziellen Auswirkungen. Oftmals sind Mitarbeiter die Schwachstelle. Daher ist es sehr empfehlenswert, Reisende angemessen zu schulen und die richtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn sie eine Geschäftsreise antreten.

Die Globalisierung nimmt ab: Politische Unruhen, veränderte Verbraucherwerte und -kosten sowie Lieferkettenprobleme zwingen zum Umdenken. Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, ihre Produktion wieder näher an den Ort des Verbrauchs zu rücken.

FinTech im Fokus: Eine Umfrage von BCD unter Einkäufern von Geschäftsreisen hat ergeben, dass Payment und Expense zu den größten Problemen beim Management von Geschäftsreisen gehören. Die Einführung von FinTech-basierten Lösungen kann dazu beitragen, Zahlungen, den Rechnungsabgleich und das Rechnungsmanagement von Geschäftsreisen zu vereinfachen, zu digitalisieren und zu automatisieren.

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